Neuigkeiten aus der Gemeinde
Konfiabschlussfreizeit
6.6.2026
Konfiabschlussfreizeit im Februar 2026 in Beienbach
Bist du ein Schaf?
Neben der Gemeinschaft und Raum für Freizeit stand das übergeordnete Thema »Gebet« auf dem Programm. Dazu wurde sich unter anderem intensiv mit »Psalm 23« und dem »Vater unser« auseinandergesetzt. Außerdem sollte der Vorstellungsgottesdienst vorbereitet werden. Freitagabend startete die Gruppe um 16 Uhr ab W8 und es ging ins Freizeithaus nach Beienbach. Dort angekommen, galt es die Zimmer einzuteilen und zu beziehen, so dass möglichst jede*r zufrieden war.
Um 17 Uhr starteten wir im »Großen Saal« mit einer Einführung in die Hausregeln und in das Programm, das die Konfis erwarten sollte.
Nach dem Abendessen um 18.30 Uhr ging es dann um 19.30 Uhr thematisch los. Wie positionierst du dich heute, so wie du gerade hier bist zum Thema Gebet? Betest du gar nicht? Betest du manchmal, weißt aber nicht so richtig, ob da auch jemand ist? Betest du regelmäßig und hast positive Erfahrungen damit gemacht? Oder was dazwischen.
Die Konfis konnten sich durch Positionieren im Raum zuordnen und ihre Positionen begründen oder Beispiele geben. Anschließend haben wir Stationen durchlaufen, in denen verschiedene Gebetsformen praktisch ausprobiert werden sollten. In jeweils drei Minuten erlebten die Konfis »Freies Gebet«, »Psalmengebet«, »Lieder als Gebet«, »Stilles Gebet« und »Kreatives Gebet« durch Schreiben oder Malen. Als letzten Teil haben wir dann verschiedene Körperhaltungen ausprobiert. Was macht es, wenn ich beim Gebet sitzend die Augen schließe, meine Hände falte und meine Gedanken fokussiere: »Gott, das beschäftigt mich gerade …?« Oder wenn ich aufstehe, meine Handflächen öffne und sage: »Gott, ich bin offen für das, was kommt.« Oder wenn ich auf die Knie gehe mit den Worten: »Gott, ich vertraue dir.«
Nach diesem thematischen Einstieg ins Gebet ist unsere geplante Nachtwanderung leider ins Wasser gefallen. Spontan haben die Teamer umgeplant, und wir hatten einen tollen Abend mit Obstsalat, Limbo und Stopptanz. Um 22 Uhr war dann Nachtruhe und spätestens um 23 Uhr hieß es: »Lichter aus!«
Nach dem Frühstück am Samstagmorgen ging es um 9.30 Uhr um Psalm 23. Zunächst gab es Gesprächsgruppen, in denen wir vor allem über die Bilder im Psalm gesprochen haben. Sind wir Schafe? Wo passt der Vergleich von Gott als Hirte und wo nicht? Was ist dein frisches Wasser? Welche finsteren Täler fallen uns ein? Ist es leicht, Gott zu vertrauen? Macht es einen Unterschied, dass Gott mit »Du« angesprochen wird? Anschließend wurde es kreativ. In neuen Kleingruppen hieß die Aufgabe: Erstellt ein Hörspiel zu Psalm 23, Podcast, freie Geschichte, Rap, klassisches Hörspiel? Ganz egal. Herausgekommen sind sechs einzigartige Audios vom kurzen Hörspiel, bis zum knapp 18-minütigen Podcast. Alle sechs bekamen außerdem noch ein passendes Plakat. Dabei verging die Zeit bis zum Mittagessen wie im Flug.

Nach so viel Arbeit musste auch mal ordentlich Pause her. Die gab es von 12.30 Uhr bis 15 Uhr, inkl. Kaffee bzw. Kakao und Kuchen. Um 15 Uhr starteten wir dann wieder locker durch, und die Konfis durften sich ihren Konfirmationsspruch aussuchen und anschließend auf Plakat bringen, damit dieser am Tag ihrer Konfirmation die Kirche schmückt. Nach einer kleinen Pause war dann das »Vater unser« dran.
Nach dem Dialogschauspiel unserer Teamer gingen wir wieder in kleine Gesprächsgruppen. Was zeichnet ein gutes Elternteil aus? Welche Eigenschaften lassen sich auf Gott übertragen? Wie sieht Heiligung glaubwürdig aus? Wie müsste man sich dann verhalten? Spinnt mal ein Szenario: Wie sähe das aus, wenn Gottes Reich in Siegen regieren würde. Was passiert, wenn keiner mehr nach Gottes Willen fragt? Was brauchst du an einem Tag für ein gutes Leben? Was ist eher Luxus? Wie sieht das aus mit Schuld und Vergebung? Was versucht uns? Wo sind Grenzen, was tut uns nicht gut? Wie läuft das, wenn Menschen die Macht haben? Wie ging das in realen Beispielen zu?
Den Abend haben wir dann gemütlich gestaltet und in vier Gruppen gegeneinander Hitster gespielt, mit den Teamern und Pfarrer*innen als Cheerleadern.
Sonntagmorgen stand noch ein großer Programmpunkt bevor. Der Vorstellungsgottesdienst der Gruppe am 15. März 2026 sollte entworfen und mit Inhalt gefüllt werden. Die Konfis sollten einen Gottesdienst zusammenstellen, wie sie ihn sich wünschen. Dazu konnten sie als erstes in Kleingruppen alle Punkte aufschreiben, die ihnen für ihren Gottesdienst wichtig sind. Diese Ideen haben wir gesammelt. Gebet, moderne Lieder, schöne Deko, Essen, Predigt/richtig deepe Rede, Glaubensbekenntnis, Vater unser, Kollekte, Fotos, Vorstellung der Gruppe, Psalm 23. Diese Punkte brachten wir dann gemeinsam in eine Reihenfolge und die Gruppe durfte sich dann einteilen, wer zu welchem Punkt mitdenken und mitgestalten möchte. Herausgekommen ist ein Gottesdienst, der von der Liedauswahl bis zur Predigt/deepes Gespräch von den Konfis kommt, und der sicherlich ein Highlight wird.
Vor dem gemeinsamen Mittagessen und dem Abschluss des Freizeitwochenendes haben wir uns noch einen Moment Zeit genommen, auf die Konfizeit zurückzublicken und Feedback zu sammeln. Auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten eigentlich alle die ganze Zeit mit 7 bis 9 Punkten (zwei Einzelfälle mit 11 und 5 Punkten gab es auch). Ihnen war besonders die offene Gemeinschaft wichtig, dass man Freunde gefunden hat, die gemeinsamen Freizeiten und dass man auf »gute Weise« was lernen konnte.
Seitens des Teams aus Annegret Mayr, Stefan König, Robin Freund, Anna Klein, Jennifer Sening, Felix Horzella und Joschua Herling hatten wir ein super Wochenende mit tollen Konfis und freuen uns besonders auf den Vorstellungsgottesdienst. Es ist schade, dass die Zeit mit der Gruppe zu Ende geht. Das sagten auch viele Konfis. Natürlich sind sie bzw. seid ihr, wenn ihr das lest, weiterhin herzlich eingeladen. Nicht nur als Trainee und Teamer seid ihr gerne gesehen. Wir freuen uns, wenn ihr an unseren Freizeiten, den Gruppenangeboten, den Workshops, den Events, den Öffnungszeiten in W8 usw. teilnehmt. Und riesig freuen wir uns, wenn ihr eure Ideen einbringt. Egal, ob ihr selbst aktiv werdet oder nicht. Ideen sind immer willkommen!
Vielen Dank für das coole Wochenende!
Jugendreferent Robin Freund
